KERNTHEMEN | |
ENERGIE:UMWELT:VERKEHR | |
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Kärnten ist Spitze: 42 Prozent des Energiebedarfs können bereits aus alternativen Energieträgern gedeckt werden, viel mehr als in Österreich (23 Prozent) oder gar in der Europäischen Union (6 Prozent). | |
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Durch die gezielte Unterstützung von Biomasse, Sonnenwärme und Sonnenstrom will die ÖVP Kärnten die Abhängigkeit von Öl und Gas weiter reduzieren, die Wertschöpfung in Kärnten stärken und unser Bundesland zum europäischen Kompetenzzentrum für die Nutzung von Alternativ- und Bioenenergie machen. | |
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Heimische Energieformen sind über ihre wirtschaftliche Bedeutung hinaus umweltfreundlich und unterstützen damit unsere Vision von einem gesunden Wirtschaft- und Lebensstandort, der im Umgang mit der Umwelt eine Vorbildrolle unter unseren europäischen Nachbarn einnimmt. Als eines der wasserreichsten Länder gilt diesem Rohstoff, seiner Erhaltung und seinem Schutz unser besonderes Augenmerk. | |
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Einen starken Einfluss auf die Umwelt übt der Verkehr aus: CO2-Emissionen, Feinstaub und Lärm beeinflussen die Lebensqualität der betroffenen Anrainer und der Natur negativ. Deshalb treten wir für eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs ebenso ein wie für eine Untertunnelung der künftigen Hochleistungsstrecke durch die Landeshauptstadt Klagenfurt und den Kärntner Zentralraum. | |
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Besondere Bedeutung für die künftige Entwicklung des Verkehrs hat aus unserer Sicht – besonders im städtischen Umfeld – die Elektromobilität. Wir werden daher die nötigen infrastrukturellen Investitionen unterstützen, um Kärnten für eine erste Welle der Elektrifizierung von individueller Mobilität in den kommenden Jahren bereit zu machen. | |
fordert:
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>> Förderung von Biomasse und Photovoltaik Der beschleunigte Umbau zu einem klimaverträglichen Energiesystem muss jetzt beginnen: Die Natur wird uns keine weitere Chance einräumen, die Versäumnisse von heute in der Zukunft wieder gutzumachen. Diese Herausforderung bietet aber auch für die Land- und Forstwirtschaft enorme Chancen durch Biomasse-Einzelanlagen, Nahwärmenetze, Biogasanlagen oder Photovoltaikanlagen. Sie schaffen Arbeitsplätze, schützen das Klima, gehen nie zur Neige, lösen Energieprobleme, stärken die Regionen und öffnen Exportchancen. Daher soll die Anschlussförderung von 80 Prozent wieder eingeführt und entsprechende Förderprogramme zur Biomasse- und Photovoltaiknutzung erarbeitet werden. | |
fordert:
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>> Thermische Gebäudesanierung Die thermische Sanierung von Gebäuden ist eines der effizientesten Instrumente, um gleichermaßen Investitionsimpulse für die Bauwirtschaft zu setzen und die bei der Produktion von (Heiz)Energie entstehenden treibhausgase zu reduzieren. Während im gemeinnützigen Bereich dieser Entwicklung Rechnung getragen wurde, gibt es deutlichen Aufholbedarf im privaten Wohnbau sowie bei gewerblichen Gebäuden. Hier soll die Förderung investiver Maßnahmen über den bereits beschlossenen „Dämm-Tausender“ hinaus dazu beitragen, das große Potential der thermischen Sanierung zu heben und Maßnahmen für Unternehmerinnen und Unternehmer attraktiv zu machen. | |
fordert:
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>> Europäisches Kompetenzzentrum für Alternativenergien Die Erfahrungen und das Know-how Kärntens in den Bereichen Alternativenergienutzung, Energieeffizienz (thermische Sanierung) und Elektromobilität sollen mittelfristig in einem Europäischen Kompetenzzentrum für Alternativenergien zusammengeführt werden. | |
fordert:
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>> Auf heimische Rohstoffe setzen Kärnten verfügt über viel Holz und erneuerbare Energiequellen. Daher sollen heimische Rohstoffe und Alternativenergien in den Mittelpunkt der Förderprogramme des Landes gerückt werden. Das gilt besonders für Kesseltausch-, Solarenergie- und Wärmedämmaktionen sowie den verstärkten Einsatz von Holz als Baustoff. Darauf soll auch bei öffentlichen Ausschreibungen geachtet werden. | |
fordert:
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>> Erhaltung und Sicherung der Trinkwasserreserven Zur Bewahrung der sehr guten Qualität des Kärntner Trinkwassers sind Investitionen in Wasserschutzgebiete nötig. | |
fordert:
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>> Ernährungssicherheit Aus Gründen der Nahrungsmittelqualität, aber auch der Abhängigkeit in der Lebensmittelversorgung darf sich Kärnten nicht in Abhängigkeit von globalisierten Agrarmärkten begeben. Die Schaffung regionaler Wertschöpfungsketten, die Beibehaltung von Interventionen und der Verzicht auf kurzfristige Kostenvorteile sichert nachhaltig die Ernährung der Bürgerinnen und Bürger. | |
fordert:
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>> Einsatz von Alternativenergie am Bauernhof Einerseits verfügen die meisten landwirtschaftlichen Betriebe über ausreichende Dachflächen, um Photovoltaikanlagen in ausreichendem Rahmen errichten zu können. Andererseits könnte auch der Wärmebedarf in den Übergangszeiten und im Sommer mit Solarthermie abgedeckt werden. Daher soll die Errichtung von Anlagen zur Nutzung von Sonnenstrom und Solarenergie in bäuerlichen Betrieben gesondert gefördert werden. | |
fordert:
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>> Elektromobilität Langfristig steigende Treibstoffpreise, krank machender Lärm, Feinstaub- und CO2-Diskussion zeigen deutlich: Die Zukunft fährt – vor allem in den Ballungsräumen – elektrisch. Das bringt nicht nur eine Reduktion der Kohlendioxid- Emissionen, sondern vor allem ein enormes Einsparungspotential für Pendler und eine Entlastung des städtischen Verkehrs. Andere Bundesländer bieten bereits unterschiedliche Fördermodelle an. Der Einstieg in die Elektromobilität sind E-Scooter, deren Anschaffung vom Land Kärnten gefördert werden soll, ebenso wichtig ist die Errichtung von Stromtankstellen in Kooperation mit einem vom österreichischen Klimafonds geförderten Projekt der Wirtschaftskammer Kärnten. | |
fordert:
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>> S 37 - Ja zur Sicherheit, Nein zum Transit Die Adaptierung der S37 ist aus Gründen der Sicherheit von besonderer Bedeutung. Der Ausbau zur Vollautobahn und damit die Schaffung einer zusätzlichen Transitroute für den Transport zwischen Ost- und Südeuropa wird im Interesse der Anrainer und der Umwelt vehement abgelehnt. | |
fordert:
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>> Kostenübernahme beim ländlichen Wegenetz Nach wie vor müssen Bewohner des ländlichen Raums für die Errichtung und Erhaltung ihrer Verkehrsanbindungen im Rahmen des ländlichen Wegenetzes Kostenbeiträge leisten. Nachdem kein Stadtbewohner auch nur einen Euro für den Straßenbau dazuzahlen muss und es in Kärnten keine Zweikassengesellschaft gibt, sind die Kostenbeiträge zur Anrainer zum ländlichen Wegenetz abzuschaffen. | |
fordert:
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>> Untertunnelung im Zentralraum Im bevölkerungsreichen Kärntner Zentralraum gibt es bis heute kein ausgereiftes Konzept für die Trassenführung der europäischen Hochleistungsstrecke von Italien bis Osteuropa. 400 Güterzüge dürfen können nicht die Menschen belasten, sondern sollen unsicht und unhörbar in einer Tunnelvariante durch die Stadt und Tourismusgebiete geführt werden. | |
fordert:
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>> Stärkung des Nahverkehrs Verkehrswege sind die Lebensadern einer modernen Gesellschaft. Die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel, ihre Anbindung und Abstimmung aufeinander im Nahverkehr sind notwendig, um persönliche und gesellschaftliche Kosten zu reduzieren, die der Individualverkehr verursacht. | |
fordert:
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>> Anpassung des öffentlichen Verkehrs an längere Arbeitszeiten Nachdem die Öffnungszeiten des Handels immer mehr ausgedehnt werden, sollen die Betriebszeiten des öffentlichen Verkehrs angepasst werden: Damit auch die vorwiegend weiblichen Beschäftigten im Handel sicher mit dem Bus nach Hause fahren können. | |
fordert:
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>> Ausbau des Flughafens Klagenfurt/Shuttle-Bus nach Laibach Der Wirtschaftsstandort Kärnten braucht einen adäquat angebunden Flughafen Klagenfurt. Dazu muss die Abendverbindung nach Wien abgesichert und die Wiedereinführung der Linienflüge nach Frankfurt und Zürich erreicht werden. Darüber hinaus soll ein Shuttle-Dienst zum Flughafen Laibach in Abstimmung mit dem Flughafen Klagenfurt eine deutliche Verbesserung der flugverkehrstechnischen Anbindung Kärntens bringen. | |
fordert:
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>> Stopp der Benachteiligung der Südbahn Seit Jahrzehnten wird seitens der ÖBB die Westbahn zu Ungunsten der Südbahnstrecke bevorzugt. Das gilt für das verwendete rollende Material ebenso wie für den Streckenausbau. Technisch aktuelle Zugsgarnituren, neue und schnellere Loks sowie ein Business-Bereich mit Stromversorgung für Laptops und durchgehendem Handyund Datenempfang soll eine deutliche Verbesserung der Anbindung an den Wirtschaftsraum Wien bringen. | |